Interview mit Thomas Kuban
Dienstag, August 14th, 2012Blut muss fließen – Nazis undercover
Jahrelang hat Thomas Kuban undercover im dunkelbraunsten Herzen der Nazi-Szene recherchiert: Bei konspirativen Rechtsrock-Konzerten hat er heimlich gefilmt, sein Material immer wieder an Fernseh-Magazine verkauft und im Frühjahr den Film “Blut muss fließen – Undercover Unter Nazis” veröffentlicht.
Natürlich ist Thomas Kuban ein Pseudonym, ein Auffliegen seiner Identität wäre lebensgefährlich. Denn in diversen Foren von Neonazis wurde ihm unverhohlen mit Mord gedroht. Im ersten Teil unseres Interviews berichtet Thomas Kuban, wie er sich Schritt für Schritt in die ultrarechte Szene arbeitete, wie er bei den Konzerten unentdeckt bleibt und wie sich die rechte Szene verändert hat – von der typischen Stiernacken-Springerstiefel-Glatze zu den Autonomen Nationalisten, sowie vom stumpfen Rechtsrock zu modernem Hatecore.
Teil 1: “Der freut sich, wenn’s schnell geht”
Im ersten Teil unseres Interviews berichtet Thomas Kuban, wie er sich Schritt für Schritt in die ultrarechte Szene arbeitete, wie er bei den Konzerten unentdeckt bleibt und wie sich die rechte Szene verändert hat – von der typischen Stiernacken-Springerstiefel-Glatze zu den Autonomen Nationalisten, sowie vom stumpfen Rechtsrock zu modernem Hatecore.
Teil 2: Ignoranz, Toleranz, Inkompetenz
Im zweiten Teil legt Thomas Kuban dar, wieso er für ein NPD-Verbot ist, er erläutert Status und Haltung der Band frei.wild, die als nationalistisch-geprägter Nachfolger der Böhsen Onkelz auch beim Wacken Open Air auftritt, und er erklärt, wieso die Mordserie der “Zwickauer Zelle” zu Scheuklappenverhalten in vielen Redaktionen geführt hat.













